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funkhaus innen.

Die nachfolgenden Bilder entstanden im September 1994, neun Monate nach der DeutschlandRadio-Gründung, bei einem Funkhausbesuch anlässlich der vorletzten Produktion der Rundfunkhobbysendung "DX-Aktuell". Diese Sendung wurde zufälligerweise im Studio K2, aus dem bis zur letzten Minute rias2 sendete, produziert. In diesem Zusammenhang besten Dank für die hochinteressante Führung an Norbert Schlammer.

« Der Blick ins Treppenhaus. Die Grundfläche des Funkhauses bildet einen Viertelkreis, in dessen Mitte befindet sich das Treppenhaus. Davon zweigen nach links und rechts die Gänge (Achtelbögen) ab.
(Foto: Stephan Bodinus)

» Das gleiche Motiv aus der entgegengesetzten Richtung, den Treppenaufgang im Rücken. Rechts zwei Aufzüge, hinter der offenen Holztür befinden sich die nach links und rechts abgehenden Gänge.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Der Blick in einen der Gänge, die Türen führen in Studios und Produktionsräume.
(Foto: Dirk Halbedl)

» Ein alter Störsender, mit dem das ostzonale Regime den RIAS-Empfang auf Mittelwelle (990 kHz) störte, stand im Foyer des Funkhauses als Mahnung an vergangene Zeiten. Heute befindet sich der Sender im Deutschen Rundfunkmuseum Berlin.

Mit der Einführung der leistungsstarken UKW-übertragung verloren die Störsender ihren Sinn und wurden Ende der 70er Jahre abgeschaltet.
Für die erst 1985 gestartete rias2-Jugendwelle waren diese Störsender also nie von Bedeutung.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Die Tafel neben dem Störsender.
(Foto: Dirk Halbedl)

» Im Treppenhaus hängen (hingen?) zahlreiche historische RIAS-Plakate. So unter anderem dieses alte Poster zur 500.Ausgabe der beliebten Rias2-Sendung "Schlager der Woche".
(Foto: Dirk Halbedl)

« Zwei weitere historische Plakate aus der Anfangszeit des RIAS, als dieser die Ausstrahlung über das Berliner Telefonnetz als DIAS ("Drahtfunk im amerikanischen Sektor") begann.
(Foto: Dirk Halbedl)

» Die Fotografie eines Schaltkastens im Keller des Funkhauses, die maßgeblich wegen des interessanten neongelben Radio-Luxemburg-Aufklebers "RTL - Radio in Farbe" entstand.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Ein Schnittraum im RIAS-Funkhaus mit den im typischen hellgrün gehaltenen Bandmaschinen. Im Vordergrund ein Audio/Videoschrank, über den alle Berliner Kabelsender und zusätzlich eine RIAS-Sternleitung zu empfangen sind.
(Foto: Dirk Halbedl)

» Eine Plakatwand zur Ausstellung "45 Jahre RIAS Berlin".
(Foto: Andrè Franke)



rias2 war im Studio K2 untergebracht, an der Tür prangte ein Plakat des Kinofilmes "K2 - Das letzte Abenteuer". Das Studio umfasst zwei Räume; vom Gang aus betritt man den Regieraum, den eigentlichen Studioraum erreicht man nur vom Regieraum aus durch eine schallgedämpfte Tür.
rias2 sendete bis zur letzten Minute aus diesen Räumen, d.h. bis zum 31.5.1992, 23.59 Uhr. Die folgenden Bilder sind die einzigen verfügbaren Fotos, die die Räume in der rias2-Zeit zeigen.

» Der rias2-Redaktionsraum.
(Foto: Andrè Franke)



Die nachfolgenden Bilder entstanden im September 1994, als das DeutschlandRadio bereits den RIAS abgelöst hatte. Das Studio befand sich jedoch zu dieser Zeit noch fast genau in dem Zustand, in dem es das rias2-Team Ende Mai 1992 verlassen hatte.

» Der Regieraum des Studios K2, von der Tür aus fotografiert. Von hier aus wurde das rias2-Programm koordiniert, wurden Telefonverbindungen, Nachrichten, Beitrags-Bänder usw. eingespielt. In der Regie arbeiteten ein Ton-Ing. bzw.ein Ton-Ing. und ein Ton-Techniker sowie der Programmassistent/-in. Manchmal sass auch ein Redakteur dabei.
Im Bild (v.l.n.r.): Toningenieur Reinhardt Walter und Gast Thomas Kubaczewski.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Die Senderegie von einer etwas an anderen Perspektive. Neben dem großen Mischpult sind am rechten Rand Bandmaschinen untergebracht, am linken Bildrand ist die offene Verbindungstür zum Studio sichtbar. Beide Räume sind durch eine Glasscheibe verbunden.
Im Bild (v.l.n.r.): DX-Aktuell-Mitarbeiter Norbert Schlammer und Toningenieur Reinhardt Walter.
(Foto: Stephan Bodinus)

» Der Studioraum, fotografiert etwa von der Studiotür aus. Im Vordergrund der Tisch mit zwei Moderationsplätzen, der zu rias2-Zeiten für Co-Moderatoren und Studiogäste eingesetzt wurde.
Im Bild (v.l.n.r.): DX-Aktuell-Leiter Wolfram Heß und Co-Moderator Erwin Schastock.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Einer der beiden Moderationsplätze am Tisch, rechts in Rückansicht die Diskothek. Beachtenswert: die klassischen, von der Decke herabhängenden RIAS-Mikrofone.
Im Bild: DX-Aktuell-Leiter Wolfram Heß.
(Foto: Dirk Halbedl)

» Die Sendungen wurden von dieser Diskothek mit drei Plattenspielern, zwei DC-Playern, drei Cartmaschinen und einer Bandmaschine vom Moderator/-in gefahren. Hinzu kamen drei Regler für Mikrofone. Ein Mikro am Pult, zwei am Tisch, für Gäste und Co-Moderatoren. Der Rest kam aus der Senderegie.
Im Bild: Gast Stephan Bodinus.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Ein weiterer Blick in den Studioraum, vorn der Tisch, im Hintergrund die Verbindungsscheibe zur Senderegie.
Im Bild (v.l.n.r.): Co-Moderator Erwin Schastock und DX-Aktuell-Leiter Wolfram Heß.
(Foto: Dirk Halbedl)

» Die rias2-Diskothek. Am Manuskripthalter im Vordergrund ist unschwer zu erkennen, wer hier noch vor kurzem gewirkt hat.
Im Bild (v.l.n.r.): Gast Norbert Lembke und DX-Aktuell-Mitarbeiter Norbert Schlammer.
(Foto: Dirk Halbedl)

« Aus dem hintersten Winkel des Studioraumes ein Blick auf die rias2-Diskothek.
(Foto: Stephan Bodinus)



Bei den folgenden Bildern handelt sich um Pressefotos von RIAS Berlin. Diese haben zwar keinen direkten Zusammenhang mit rias2, sind jedoch deshalb nicht minder interessant und bieten Einblicke in die - auch von den rias2-Mitarbeitern - genutze Technik im Funkhaus.

« Als Werbeartikel erhältliche Postkarte mit der RIAS-Redaktion Sport und Freizeit. V.l.n.r.: Johannes Ostermann, Christian Fürstenwerth, Matthias Spackties, Richard Kitschigin (Leitung), Sabine Gerlach und Joachim Christe.
(Foto: Detlef Maugsch)

» "Modernes Radio mit moderner Technik: das Studio 1 nach dem Umbau." - dieses Bild stammt aus einer RIAS-Postkartenserie, die als Werbeartikel abgegeben wurde.
(Foto: Wolfgang Schumann)

« "Kurzwellen-Redaktion im Studio: (v.l.n.r.) Ernst Meinhardt, Ingolf Gorges und Wolfram Hess."
(Foto: Detlef Maugsch, 9.7.1992)